Zum Inhalt springen
Klinikmanagement

Software für ästhetische Praxis: Von der Anfrage bis zur Nachsorge

Welda-Team15 Min. Lesezeit1 November 2026

Eine passende Software für ästhetische Praxis und Klinik erkennen Sie daran, dass sie eine Patientin von der ersten Anfrage bis zur letzten Nachkontrolle in einer einzigen Akte begleitet, und nicht erst ab dem Moment, in dem ein Termin im Kalender steht. Prüfen Sie vor dem Kauf fünf Dinge: Lässt sich eine Anfrage ohne Termin erfassen? Sehen Sie, welche Kostenvoranschläge noch offen sind? Erscheinen Allergien und Kontraindikationen, bevor die Behandlung beginnt? Liegen Einwilligungen und Fotos geschützt und mit klaren Zugriffsrechten im System? Und hängt der Kontrolltermin nicht am Gedächtnis einzelner Mitarbeitender? Fehlt einer dieser Punkte, wandert er zurück in Excel, in Chats oder ins private Handy.

Dieser Beitrag richtet sich an Inhaberinnen, Ärzte und Praxismanagerinnen, die Selbstzahlerleistungen wie Faltenbehandlung, Filler, Laser oder apparative Hautbehandlungen anbieten und ihre Abläufe vom Lead bis zur Nachsorge in den Griff bekommen wollen. Wir beschreiben deutsche Rahmenbedingungen so, wie sie uns für die Softwareauswahl wichtig erscheinen. Eine Rechts- oder Steuerberatung ersetzt das nicht; gerade im Heilmittelwerberecht und bei der Umsatzsteuer lohnt die Rücksprache im Einzelfall.

Die Grundsatzfrage zuerst: PVS, CRM oder beides?

In Deutschland gibt es für viele Arztpraxen bereits ein Praxisverwaltungssystem. Es kennt die Abrechnung, den Praxisalltag der Kassenmedizin und oft die Telematikinfrastruktur. Eine Anfrage über Instagram, einen offenen Kostenvoranschlag oder die Frage, welche Werbung wirklich Patientinnen bringt, kennt es dagegen meist nicht. Reine Terminbuchungstools wiederum füllen den Kalender, wissen aber nichts über Kontraindikationen. Bevor Sie Demos vereinbaren, klären Sie also, welche Lücke Sie schließen wollen.

Vergleich von Buchungstool, Praxis-CRM und Praxisverwaltungssystem in fünf Punkten
Typische Schwerpunkte; im Einzelfall beim Anbieter nachfragen.

Daraus ergeben sich drei typische Wege. Eine rein privat und ästhetisch arbeitende Praxis oder ein Institut ohne Kassenabrechnung kann häufig mit einer CRM-orientierten Lösung als Hauptsystem arbeiten, sofern die eigenen Dokumentationspflichten damit erfüllbar sind. Eine Praxis, die auch gesetzlich Versicherte über die Kassenärztliche Vereinigung abrechnet, braucht in der Regel weiterhin ihr dafür vorgesehenes PVS und ergänzt für den Selbstzahlerbereich allenfalls ein zweites System. Die dritte Gruppe sind Kliniken mit OP und Stationsbetrieb, für die ein Krankenhaus- oder OP-Managementsystem nötig ist.

Welda CRM gehört in die mittlere Spalte. Eine Anbindung an KV-Abrechnung, Telematikinfrastruktur, elektronische Patientenakte oder GOÄ-Abrechnung ist auf unseren Produktseiten nicht genannt, also setzen Sie sie bitte nicht voraus. Wer das braucht, sollte Welda CRM als Software für ästhetische Praxis höchstens als Ergänzung für Anfragen, Pakete und Patientinnenkommunikation betrachten und mit der Datenschutzberatung klären, wie zwei Systeme nebeneinander funktionieren.

Anfragen: Der teuerste Verlust steht in keiner Abrechnung

Ein typischer Fall: Am späten Abend fragt eine Interessentin per Instagram, ob eine Unterspritzung der Nasolabialfalten für sie infrage kommt. Am nächsten Tag antwortet der Empfang. Zwei Tage später ruft sie an, jemand anderes nimmt ab und weiß von nichts. Eine Woche später füllt sie das Kontaktformular aus. Für die Praxis sind das drei Unbekannte; im System existiert sie gar nicht, weil Datensätze erst mit dem ersten Termin entstehen.

Im Selbstzahlerbereich entscheidet sich hier, ob Ihr Marketing funktioniert. Ohne eine Zählung je Stufe wissen Sie nicht, welcher Kanal behandelte Patientinnen bringt und welcher nur Nachrichten erzeugt. Zählen Sie einen Monat lang notfalls von Hand mit.

Trichter mit fünf Stufen von der Anfrage bis zur Behandlung mit Beispielwerten
Zählen Sie einen Monat lang jede Stufe; die Zahlen sind Beispiele.

Im Beispiel liegt der anteilig größte Abfall zwischen dem ersten Kontakt und dem Beratungstermin, also bei der Nachverfolgung und nicht bei der Werbung. Fragen Sie deshalb in jeder Demo:

  • Kann ich eine Person ohne Termin anlegen, mit Quelle und gewünschter Behandlung?
  • Hat jede offene Anfrage eine zuständige Person und ein nächstes Kontaktdatum?
  • Gibt es eine Tagesliste, wer heute anzurufen ist?
  • Erkennt das System eine bekannte Telefonnummer, wenn jemand erneut Kontakt aufnimmt?
  • Lässt sich festhalten, warum eine Anfrage verloren ging: Preis, andere Praxis, keine Antwort, medizinisch nicht geeignet?

Welda CRM bietet dafür einen Lead-Funnel, CRM-Phasen und eine tägliche Follow-up-Liste. Eine automatische Übernahme von Instagram-Nachrichten als Leads ist auf unseren Produktseiten nicht beschrieben; gehen Sie also davon aus, dass jemand aus dem Team den Datensatz anlegt. Die offene API gibt es in den Plänen Pro und Enterprise, falls Sie zum Beispiel Formulare anbinden möchten. Denken Sie auch an die Datenschutzseite: Schon die Frage nach einer Behandlung kann einen Gesundheitsbezug haben, und private Chat-Konten sind dafür kein guter Ort.

Beratungsgespräch, Bedenkzeit und Kostenvoranschlag

Ästhetische Eingriffe sind in der Regel nicht medizinisch notwendig. Daran knüpfen im ärztlichen Bereich erhöhte Anforderungen an: Die Aufklärung muss rechtzeitig und verständlich erfolgen, und bei Behandlungen, deren Kosten nicht übernommen werden, gehört auch die Information über die voraussichtlichen Kosten dazu (vgl. §§ 630c und 630e BGB). Die Einzelheiten klären Sie bitte juristisch. Für die Softwareauswahl heißt das: Es sollte nachvollziehbar sein, wann das Gespräch stattfand, was angeboten wurde und wie viel Zeit bis zur Behandlung lag.

Schauen Sie genau hin, wie der Kalender dies abbildet. Beratungstermin und Behandlung brauchen oft unterschiedliche Räume, Personen und Zeiten. Die Ärztin ist vielleicht nur dienstags und donnerstags vor Ort. Vor dem Laser muss eine Betäubungscreme einwirken. Das System sollte Kollisionen bei Person und Raum zugleich erkennen, unterschiedliche Dauer je Leistung erlauben und Online-Anfragen zunächst zur Bestätigung vorlegen. Eine Neupatientin sollte sich normalerweise nicht direkt eine Botulinumtoxin-Behandlung buchen können, ohne je beraten worden zu sein. Welda CRM bietet Kalenderansichten nach Personal, Raum und Standort, Konflikterkennung, Online-Terminanfragen mit Bestätigung durch Ihr Team und eine Warteliste. Ein zwischen Räumen wanderndes Gerät als eigene Ressource können wir nicht zusichern; prüfen Sie das in der Testphase. Mehr dazu in unserem Beitrag zur Auswahl von Terminsoftware für Kliniken.

Und dann der Teil, den viele Praxen unterschätzen: das Dazwischen. Viele Patientinnen entscheiden nicht am selben Tag. Sie sprechen mit dem Partner, holen eine Zweitmeinung ein oder warten einfach ab. Eine saubere Liste offener Kostenvoranschläge erlaubt eine einmalige, sachliche Rückmeldung, und ein Nein wird im Datensatz geschlossen. Countdown-Angebote haben bei medizinischen Entscheidungen nichts zu suchen, und auch Rabatte können bei Heilbehandlungen berufs- und werberechtliche Fragen aufwerfen. In Welda CRM sind Angebote und automatische Nachrichtenabläufe Teil von Pro und Enterprise; Leads, Notizen und Aufgaben mit Erinnerung sind auch im Starter-Plan enthalten.

Empfang, Beratung, Ärztin: Wer darf was sehen?

Gesundheitsdaten gehören zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO, und im ärztlichen Bereich kommt die Schweigepflicht hinzu. In einer ästhetischen Praxis trifft das auf eine Besonderheit: Hier arbeiten oft Beraterinnen mit Umsatzbeteiligung neben dem ärztlichen Personal. Die Beratung braucht Kostenvoranschlag und Wiedervorlage, aber nicht unbedingt die Medikamentenliste. Wer ein Rollenkonzept prüft, sollte sich deshalb mit einem Berater-Testzugang anmelden und versuchen, eine Gesundheitsakte zu öffnen.

Vergleichstabelle der Zugriffsrechte von Beratung, Ärztin und Praxisleitung
Beispiel für Rollenrechte; mit der Datenschutzberatung festlegen.

Stellen Sie außerdem die Fragen, die in Deutschland früh kommen werden: Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Wo werden die Daten gehostet, und welche Unterauftragnehmer gibt es? Wie funktionieren Auskunft, Export und Löschung? Wird festgehalten, wer welche Akte geöffnet hat? Lassen Sie sich die Antworten schriftlich geben und von Ihrer Datenschutzberatung bewerten. Welda CRM bietet verschlüsselte Gesundheitsakten, rollenbasierte Rechte, versionierte Einwilligungen und ein Audit-Log. Hosting-Standort und Vertragsunterlagen besprechen Sie bitte direkt mit uns, bevor Sie echte Patientendaten einspielen. Vertiefend hilft unser Beitrag zur Patientendaten-Sicherheit in Kliniken.

Vorher-Nachher-Fotos: Was die Software leistet und was das HWG begrenzt

Das Foto zur Verlaufskontrolle und das Foto auf Instagram können dieselbe Datei sein, sie haben aber völlig unterschiedliche Grundlagen. Das erste gehört zur Behandlung, das zweite ist Werbung. Das Heilmittelwerbegesetz schränkt Werbung für bestimmte Behandlungen erheblich ein, insbesondere Vorher-Nachher-Darstellungen bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen ohne medizinische Notwendigkeit. Auch bei anderen Verfahren gibt es rechtliche Fallstricke, und die Rechtsprechung ist in Bewegung. Eine Einwilligung der Patientin allein löst das werberechtliche Problem also nicht. Lassen Sie Ihre Social-Media-Praxis prüfen.

Von der Software dürfen Sie zweierlei erwarten: dass auf einen Blick sichtbar wird, wozu die Patientin eingewilligt und ob sie widerrufen hat, und dass Fotos nicht auf dem privaten Handy liegen. Ein praxiseigenes Tablet, von dem aus Bilder direkt ins Profil gelangen, ist viel leichter zu verteidigen. Legen Sie Winkel, Licht und Abstand schriftlich fest, sonst taugen die Bilder auch medizinisch wenig.

Schließlich eine nüchterne Rechnung: Fotos brauchen Speicher, und die Kontingente unterscheiden sich stark.

Formel zur Schätzung des monatlichen Fotospeichers mit Beispielwerten
Schätzen Sie Ihr Fotovolumen, bevor Sie Kontingente vergleichen.

In diesem Beispiel fallen monatlich rund 1,4 GB an. Bei Welda CRM sind 1 GB Speicher für Fotos und Dokumente im Starter-Plan enthalten, 10 GB in Pro und 100 GB in Enterprise. Für eine fotointensive Praxis kann daher der Speicher früher über den Plan entscheiden als die Zahl der Benutzer. Wiegen Sie ein paar echte Bilder von Ihrem Gerät, und rechnen Sie mit uns im Gespräch nach. Bedenken Sie dabei auch die Aufbewahrung, denn über die Jahre summiert sich der Bestand.

Nachsorge: Hier zeigt sich, was ein System taugt

Die meisten Terminprogramme halten ihre Arbeit für erledigt, sobald der Termin als erledigt markiert ist. In der ästhetischen Praxis beginnt danach die empfindlichste Phase. "Ist diese Schwellung normal?" kommt zwei Tage nach dem Filler. Wer das liest, wie es zur Ärztin gelangt und ob es dokumentiert wird, prägt Ihren Ruf stärker als jede Kampagne, und bei Komplikationen ist es weit mehr als eine Frage des Rufs.

Zeitleiste eines beispielhaften Nachsorgeplans vom Behandlungstag bis zur Wiedervorstellung
Die Abstände sind Beispiele; das Schema legt die Ärztin fest.

Die Abstände sind nur ein Beispiel, das tatsächliche Schema legt die behandelnde Ärztin fest. Was Sie testen, ist der Ablauf: Lässt sich nach der Behandlung der Kontrolltermin direkt anlegen? Unterscheiden sich Nachsorgetexte je Behandlung? Landet eine verpasste Kontrolle bei jemandem auf der Liste? Lässt sich eine Beschwerde mit Datum und Verfasser in der Akte festhalten?

Ein wichtiger Unterschied: Erinnerungen laufen für vorhandene Termine. Ein nie gebuchter Kontrolltermin löst nichts aus. Die wirksamste Regel lautet daher: Niemand verlässt die Praxis ohne den nächsten Termin. Welda CRM versendet WhatsApp-Erinnerungen für gebuchte Termine automatisch, kennt ab Pro automatische Abläufe vor und nach der Behandlung und bietet Aufgaben mit Erinnerung sowie die Follow-up-Liste. Eine fertige Auswertung aller verpassten Kontrollen versprechen wir nicht; wie sich das für Ihre Abläufe einrichten lässt, klären wir im Gespräch.

WhatsApp, Chargen und zehn Jahre Akte: drei Details für den deutschen Alltag

WhatsApp. Patientinnen schätzen den Kanal, doch im Gesundheitsbereich sehen Datenschutzfachleute ihn kritisch. Klären Sie mit Ihrer Datenschutzberatung, ob und auf welcher Grundlage Sie ihn einsetzen. Holen Sie die nötigen Einwilligungen ein, und halten Sie Texte neutral. Da Vorschauen auf dem Sperrbildschirm erscheinen, ist "Ihr Termin morgen um 14 Uhr" die bessere Wahl gegenüber einem Text mit Behandlungsnamen. Die automatischen Erinnerungen von Welda CRM laufen laut unseren Produktseiten über WhatsApp; andere Kanäle sind dort nicht genannt. Wenn WhatsApp für Sie ausscheidet, sprechen Sie das also vor einer Entscheidung an, denn dann fällt ein wichtiger Teil des Nutzens weg.

Chargen. Bei Fillern und Botulinumtoxin gehört es zu guter Praxis, Produkt, Charge, Verfallsdatum, Menge und Injektionsareal festzuhalten. Nur so lässt sich bei einem Rückruf ermitteln, wer betroffen ist. Fragen Sie, ob dafür ein auswertbares Feld vorhanden ist oder nur eine Freitextnotiz. Welda CRM bietet Behandlungsnotizen und ab Pro eine Bestands- und Verbrauchsmaterialverwaltung. Eine chargengenaue Rückverfolgung ist auf unseren Produktseiten nicht beschrieben. Planen Sie deshalb den Eintrag in der Behandlungsnotiz ein und sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr benötigen.

Aufbewahrung. Für ärztliche Behandlungsdokumentation gilt grundsätzlich eine zehnjährige Aufbewahrungsfrist (§ 630f BGB), die mit Löschwünschen und dem DSGVO-Grundsatz der Datenminimierung abzuwägen ist. Anfragen, aus denen nie eine Behandlung wurde, sind ein anderer Fall und sollten nicht ewig liegen bleiben. Die Software sollte Export und Löschung ermöglichen; die Fristen selbst legt Ihre Datenschutzberatung mit Ihnen fest. Für kosmetische Institute ohne ärztliche Leitung gelten teils andere Regeln. Wenn Sie mit Lasern arbeiten, kommen die Fachkundeanforderungen der NiSV hinzu, siehe unseren Beitrag zur Laserstudio-Software.

Kasse, TSE, Rechnung und Umsatzsteuer

Selbstzahlerpraxen kassieren häufig direkt vor Ort, verkaufen Pakete im Voraus und erlauben Ratenzahlung. Damit stellen sich Fragen, die eine Terminsoftware nicht einfach so beantwortet. Elektronische Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion fallen in Deutschland grundsätzlich unter die Kassensicherungsverordnung mit zertifizierter technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) und Belegausgabepflicht. Die zentrale Frage ist daher: Dient das System nur der Verwaltung, oder ist es Ihre Kasse?

Welda CRM bietet Rechnungen und Belege, Zahlungen, Ratenzahlungen sowie die Verfolgung von Kasse, Bank und POS. Eine TSE-Anbindung oder eine Zertifizierung für den deutschen Kassenbetrieb ist auf unseren Produktseiten nicht genannt, setzen Sie sie also nicht voraus. Ein möglicher Weg ist, Ihre bestehende TSE-konforme Kasse weiter zu nutzen und in der Software nur Zahlungsstatus und Paketsaldo zu führen. Ob das zu Ihnen passt, sollten Sie mit Ihrer Steuerberatung klären. Sie sollte auch beurteilen, wie Vorauszahlungen zu behandeln sind und ob Ihre Leistungen umsatzsteuerpflichtig sind, denn rein ästhetische Behandlungen ohne medizinische Indikation sind nach verbreiteter Einschätzung oft nicht von der Umsatzsteuer befreit. Eine ärztliche Abrechnung nach GOÄ ist in Welda CRM nicht beschrieben. Wer danach abrechnet, muss diesen Punkt vor der Entscheidung gesondert prüfen. Wie sich Paketpreise in der Klinik sinnvoll aufbauen lassen, zeigt ein eigener Beitrag.

Welche Praxis braucht wie viel System?

Eine Einzelpraxis mit Ärztin und Assistenz sollte nicht dieselbe Auswahl durchlaufen wie eine Kette mit Beratungsteam. Nehmen Sie die ehrliche Version Ihres heutigen Stands, nicht Ihres Fünfjahresplans.

Entscheidungshilfe, die fünf Praxistypen ihre Softwareprioritäten zuordnet
Gehen Sie vom heutigen Stand aus, nicht vom Fünfjahresplan.

Drei Fehler begegnen einem dabei immer wieder. Erstens wird das Produkt mit den meisten Funktionen gekauft, und der Empfang kämpft fortan mit Modulen, die niemand nutzt. Zweitens entscheidet nur die Ärztin oder nur das Management, während das Personal am Empfang das System im Alltag tragen muss. Drittens steigt das Werbebudget, obwohl die Anfragen noch in Privatchats versanden. Mehr Nachfrage läuft dann nur schneller durch dasselbe Loch.

Sieben Testtage, vier unbequeme Fälle

Das 7-tägige kostenlose Testen ist bei Welda CRM mit allen Modulen möglich. Gerade bei einer ästhetischen Praxis sollte die Testphase kein Rundgang durch Menüs sein. Spielen Sie, bei jedem Anbieter gleich, Ihre vier schwierigsten Situationen durch, am besten mit erfundenen Testdaten statt echter Patientenakten.

Checkliste mit zehn Punkten für den Probelauf einer Praxissoftware
Lassen Sie sich jeden Punkt live zeigen oder testen Sie ihn selbst.
  • Die wiederkehrende Anfrage. Eine Interessentin mit Kostenvoranschlag von vor drei Wochen ruft an. Wie schnell finden Sie sie, und erscheinen Notizen und Angebot?
  • Die Kontraindikation. Eine Patientin mit dokumentierter Allergie wird gebucht. Wo und wann erscheint die Warnung, und auf wessen Bildschirm?
  • Das abgebrochene Paket. Dritte von sechs Sitzungen, eine Rate überfällig, und die Patientin möchte aufhören. Sieht der Empfang genutzte Sitzungen, gezahlten Betrag und Saldo auf einen Blick? Die Erstattung regeln Ihre Vertragsbedingungen und gegebenenfalls das Recht, die Fakten muss das System liefern.
  • Die besorgte Nachricht. Beschwerde zwei Tage nach dem Filler. Wie gelangt sie zur Ärztin, wie wird sie dokumentiert, wie schnell steht die Kontrolle im Kalender?

Nehmen Sie jemanden vom Empfang, aus der Beratung und aus der Behandlung mit dazu. Die Frage "Muss ich das bei jeder Patientin machen?" ist oft mehr wert als die Funktionsliste.

Angebote vergleichen: Was im Monatsbetrag nicht steht

Der Abo-Betrag allein sagt wenig aus, weil die wachsenden Posten meist anderswo stecken. Stellen Sie jedem Anbieter dieselben Fragen schriftlich und legen Sie die Antworten nebeneinander.

  • Benutzer: Zählen Teilzeitkräfte und externe Ärztinnen als eigene Benutzer?
  • Nachrichten: Wie viele Nachrichten sind pro Monat enthalten, über welche Kanäle, und was passiert darüber hinaus?
  • Speicher: Wie viel Platz ist für Fotos und Dokumente enthalten, und wie wird Zusatzspeicher berechnet?
  • Modulgrenzen: Sind Angebote, Bestand, automatische Abläufe und Provisionen enthalten oder erst im höheren Plan?
  • Einführung: Sind Datenübernahme und Schulung inklusive, auch für offene Pakete und Fotos?
  • Fremdkosten: Kommen Kassenanbieter, Zahlungsterminal oder Rechnungs-Schnittstelle dazu?
  • Ausstieg: In welchem Format erhalten Sie Ihre Daten samt Bildern zurück, wenn Sie kündigen?

Welda CRM ist ein monatliches Abo ohne separate Einrichtungsgebühr; Kontoeinrichtung, Übernahme Ihrer bestehenden Daten und Teamschulung sind in jedem Plan enthalten. Der Betrag richtet sich nach Standorten, Benutzern, Nachrichtenvolumen und Modulen und wird im kostenlosen Gespräch geklärt.

Umstieg: Zuerst alles, was noch offen ist

Heikel sind beim Wechsel nicht die alten Termine, sondern laufende Beziehungen: unvollständige Pakete, offene Kostenvoranschläge und anstehende Kontrollen. Beginnen Sie deshalb dort.

  1. Bestand aufnehmen. Offene Pakete, Restsitzungen und Salden vor dem Stichtag erfassen und strittige Fälle mit der Patientin klären.
  2. Priorisieren. Aktive Patientinnen, offene Angebote und geplante Kontrollen kommen zuerst; das Archiv folgt danach.
  3. Vertrag und Rechtsgrundlage klären. Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen, bevor echte Daten fließen. Informieren Sie sich, ob Patientinnen über den Wechsel zu informieren sind.
  4. Einwilligungen und Fotos ordnen. Was gehört zu wem, wofür wurde eingewilligt, und welche Altdaten dürfen überhaupt mit?
  5. Rechte am ersten Tag setzen. Der Administrator-Zugang für alle "vorerst" bleibt sonst für immer.
  6. Kurze Parallelphase. Das Altsystem ein bis zwei Wochen nur lesend behalten, wobei gesetzliche Aufbewahrungspflichten auch danach gelten.

Nach dem ersten Monat lohnt ein Blick auf zwei Zahlen: Wie viele Anfragen haben keine Quelle, und wie viele Behandlungen keinen Kontrolltermin? Sie verraten, ob das Team wirklich umgezogen ist. Für die Routine danach hilft unser Leitfaden zum Management einer Ästhetik-Klinik.

Häufige Fragen zur Software für ästhetische Praxen

Reicht eine Kosmetikstudio-Software für eine ästhetische Praxis?

Für nicht ärztliche Institute oft schon. Sobald Ärztinnen, Kontraindikationen, Einwilligungen, Rollentrennung und Nachsorge dazukommen, prüfen Sie, ob diese Abläufe tatsächlich funktionieren. Der Produktname ist dabei nebensächlich.

Ersetzt Welda CRM unser Praxisverwaltungssystem?

Wenn Sie über die KV abrechnen oder die Telematikinfrastruktur brauchen: nein, denn dazu ist auf unseren Produktseiten nichts genannt. Rein privat arbeitende Betriebe können prüfen, ob die verschlüsselte Gesundheitsakte, Behandlungsnotizen, Einwilligungen und Fotos ihren Anforderungen genügen, und sollten dies im Zweifel rechtlich klären lassen.

Ist Welda CRM eine TSE-konforme Kasse?

Eine TSE-Anbindung ist auf unseren Produktseiten nicht genannt. Klären Sie im Gespräch und mit der Steuerberatung, wie Kasse und Software zusammenspielen.

Können Patientinnen online buchen?

Über Online-Terminanfragen, die Ihr Team bestätigt. So kann jemand vorher prüfen, ob ein Beratungstermin nötig ist. Es gibt zudem ein Portal, in dem Patientinnen ihre Termine und Pakete sehen.

Können wir Provisionen für das Beratungsteam abbilden?

Provisionen und Monatsziele sind ab Pro enthalten. Testen Sie Ihre eigene Regelung, vor allem bei Ratenzahlung. Ob und wie erfolgsabhängige Vergütung im ärztlichen Umfeld zulässig ist, ist eine eigene Rechtsfrage.

Was passiert nach dem Test?

Der kostenlose Test dauert 7 Tage. Ihre Daten bleiben danach erhalten; das Konto ist schreibgeschützt, bis Sie einen Plan wählen, und Sie machen dort weiter, wo Sie aufgehört haben.

Was kostet die Software?

Das hängt von Standorten, Benutzern, Nachrichtenvolumen und Modulen ab und wird in einem kostenlosen, unverbindlichen Gespräch geklärt. Bringen Sie am besten Ihre Teamgröße und eine grobe monatliche Behandlungszahl mit.

Wenn Sie Ihre Patientinnenreise aufgeschrieben und die undichteste Stelle gefunden haben, ist der nächste Schritt klein: Sehen Sie sich unsere Software für ästhetische Praxen und Kliniken an, schildern Sie uns Ihren Betrieb in einem kostenlosen Gespräch und testen Sie auf Wunsch sieben Tage lang kostenlos mit eigenen Testfällen. Was wir nicht abdecken, erfahren Sie dort ebenfalls offen von uns.

Brauchen Sie Unterstützung dabei?

Erleben Sie Welda in Ihrem eigenen Unternehmen.

  • Kostenlose Erstberatung
  • Antwort am selben Werktag
  • Laufender Support

Lieber ohne Formular?

Ihre Branche:Privatpraxis
Ihr Anliegen

Bitte geben Sie mindestens Telefon oder E-Mail an.

Mit dem Absenden bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzhinweise gelesen haben.

Ähnliche Beiträge