Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit dem Online-Verkauf beginnen möchten, gehört der Prozess, einen Onlineshop zu erstellen, zu den verwirrendsten Themen überhaupt. Welche Plattform sollte man wählen, wie werden Zahlung und Versand angebunden, wie listet man Produkte, und welche rechtlichen Pflichten gibt es? In diesem Leitfaden gehen wir alle Schritte von der Idee bis zur ersten Bestellung in einer klaren und umsetzbaren Reihenfolge durch. Am Ende dieses Beitrags verfügen Sie über die nötige Klarheit, um Ihr eigenes E-Commerce-Projekt zu planen, und Sie wissen, welche Entscheidungen entscheidend sind und worauf Sie achten müssen.
Warum ist es so wichtig, einen Onlineshop zu erstellen?
Das Verbraucherverhalten hat sich unumkehrbar ins Digitale verlagert. Bevor Menschen ein Produkt kaufen, suchen sie danach, vergleichen, lesen Bewertungen und kaufen häufig direkt über den Bildschirm. Selbst Unternehmen mit physischem Ladengeschäft möchten heute, dass ihr Schaufenster nicht nur auf der Straße, sondern auch im Internet geöffnet ist. Ihr eigener Onlineshop deckt diese Nachfrage und verschafft Ihnen dabei die volle Kontrolle.
In Ihrem eigenen Shop gehören die Kundendaten Ihnen, Sie gestalten das Markenerlebnis selbst, Sie verkaufen ohne Provisionslast und richten Ihre Kampagnen genau so ein, wie Sie es möchten. Das ist eine Freiheit, die Marktplätze nicht bieten können. Natürlich haben auch Marktplätze ihre Berechtigung; für den langfristigen Markenaufbau und die Rentabilität ist der Aufbau eines eigenen Onlineshops jedoch eine strategische Investition. Wenn Sie beide Modelle eingehend vergleichen möchten, hilft Ihnen unser Beitrag Marktplatz oder eigener Shop dabei, diese Entscheidung zu klären.
Wer sollte einen eigenen Onlineshop erstellen?
Wenn Sie Produkte verkaufen, mit denen Sie wiederkehrende Kundenbeziehungen aufbauen können, wenn Sie Ihre eigene Marke wachsen lassen möchten oder wenn Sie Ihre Gewinnmarge nicht für Provisionen opfern wollen, ist ein eigener Shop sinnvoll. Eine Nischen-Produktgruppe, handgefertigte Kollektionen, Boutique-Mode, Kosmetik, Lebensmittel oder digitale Produkte schneiden im eigenen Shop sehr gut ab. Bei vollständig preisorientierten Standardprodukten kann der Traffic eines Marktplatzes hingegen zunächst schnell Ergebnisse liefern; der gesündeste Ansatz besteht für die meisten Unternehmen darin, beide Modelle gemeinsam zu nutzen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil eines eigenen Shops besteht darin, dass Sie die Customer Journey von Anfang bis Ende selbst gestalten können. Über welchen Kanal gelangt die Kundschaft auf Ihre Seite, auf welcher Seite verbringt sie Zeit, wo bricht sie ab und welche Botschaft überzeugt sie zum Kauf? Die Antworten auf diese Fragen liegen in Ihrer Hand. Während Sie auf einem Marktplatz nur eine Verkäuferidentität haben, werden Sie in Ihrem eigenen Shop zu einer Marke. Markenbildung wiederum ist der zuverlässigste Weg, um sich mit der Zeit dem Druck des Preiswettbewerbs zu entziehen und zu einer gesünderen Rentabilität überzugehen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihren eigenen Shop nicht nur als Verkaufskanal, sondern als langfristigen Markenwert zu betrachten.
Die Vorbereitung, bevor Sie einen Onlineshop erstellen
Ein guter Start beginnt mit der Planung, die der technischen Einrichtung vorausgeht. Anstatt überstürzt ein Theme zu installieren und Produkte hochzuladen, beugt es kostspieligen späteren Korrekturen vor, einige grundlegende Entscheidungen klar zu treffen.
Zielgruppe und Produktstrategie
Definieren Sie, an wen, für welchen Bedarf und mit welchem Unterschied Sie verkaufen möchten. Was bringt Kundinnen und Kunden dazu, sich unter den Dutzenden Wettbewerbern, die dasselbe Produkt verkaufen, für Sie zu entscheiden? Ist es der Preis, die Qualität, die Geschwindigkeit, die Nischenexpertise oder das Verpackungserlebnis? Die Antwort auf diese Frage bestimmt nicht nur Ihre Marketingtexte, sondern auch Ihr Seitendesign, Ihre Produktbeschreibungen und Ihre Bildsprache.
Planen Sie in dieser Phase auch Ihren Produktkatalog. Mit wenigen starken Produkten zu starten, ist in der Regel besser, als mit Hunderten mittelmäßigen Produkten zu eröffnen. Legen Sie die Schaufensterprodukte, die Sie anfangs hervorheben möchten, die Cross-Selling-Möglichkeiten und Ihre Preislogik zunächst auf dem Papier fest.
Budget und Geschäftsmodell
E-Commerce besteht nicht nur aus den Kosten der Website. Plattform, Domain, Design, Produktfotografie, Zahlungsprovisionen, Versand, Verpackungsmaterial und Werbebudget sind allesamt Bestandteile des Gesamtbildes. Ein realistisches Budget zu erstellen schützt in den ersten Monaten Ihren Cashflow. Berücksichtigen Sie bei der Berechnung Ihrer Gewinnmarge unbedingt die Retourenquoten beim Versand sowie die Provisionen des Zahlungssystems.
Es erleichtert Ihre Arbeit, das Budget in zwei Hauptkategorien zu denken: Einrichtungskosten und Betriebskosten. Einrichtungskosten sind einmalige Ausgaben; dazu gehören die Einrichtung der Plattform, das Design, die Produktfotos und die Content-Erstellung. Betriebskosten hingegen sind monatlich wiederkehrende Aufwendungen; Beispiele dafür sind Hosting oder Abonnement, Zahlungs- und Versandprovisionen, Werbebudget und Content-Aktualisierungen. Beide Aufstellungen getrennt zu halten ermöglicht es Ihnen, Ihre tatsächlichen monatlichen Kosten nach der Eröffnung vorherzusehen und Ihre Preisgestaltung entsprechend aufzubauen.
Seien Sie auch auf der Seite des Geschäftsmodells klar. Werden Sie ein einheitliches Produkt verkaufen oder einen breiten Katalog verwalten; setzen Sie auf einen abonnementbasierten Verkauf oder einen klassischen Einmalverkauf? Diese Entscheidungen beeinflussen Ihre Plattformwahl und die erforderlichen Integrationen unmittelbar. Ihr Modell von Anfang an zu klären verhindert, dass Sie in den folgenden Monaten gezwungen sind, die Plattform zu wechseln.
Wie wählt man die E-Commerce-Plattform aus?
Die entscheidendste technische Entscheidung beim Erstellen eines Onlineshops ist die Wahl der Plattform. Es gibt drei grundlegende Wege, und jeder hat seine eigenen Vorteile und Grenzen.
1. Fertige E-Commerce-Plattformen
Abonnementbasierte Fertigplattformen eignen sich für Unternehmen, die einen schnellen Start wünschen. Sie wählen ein Theme, laden Produkte hoch und verbinden Zahlungs- und Versandmodule mit wenigen Klicks. Der Bedarf an technischem Wissen ist gering, und die Wartung liegt weitgehend beim Anbieter. Die Grenze liegt jedoch in der Flexibilität der Anpassung; wenn Sie einen sehr speziellen Ablauf oder ein einzigartiges Design benötigen, können Sie an die Grenzen der Plattform stoßen.
2. Open-Source-Lösungen
Open-Source-E-Commerce-Software ist eine Lösung, die Sie auf Ihrem eigenen Server hosten und nach Belieben erweitern können. Die Flexibilität ist hoch, das Plugin-Ökosystem ist umfangreich und die Eigentümerschaft liegt langfristig vollständig bei Ihnen. Im Gegenzug liegen Aktualisierungen, Sicherheit und Performance-Management in Ihrer Verantwortung; daher ist ein technisches Team oder die Unterstützung durch eine zuverlässige Agentur erforderlich.
3. Onlineshop mit individueller Software
Für Marken, bei denen Standardlösungen nicht ausreichen, die eigene Geschäftsregeln haben oder auf hohes Volumen skalieren müssen, ist individuelle Software die stärkste Option. Vom Design über den Kaufprozess bis hin zu Integrationen und Performance wird alles auf das Unternehmen zugeschnitten. Die Kosten und der Zeitaufwand sind höher als bei den anderen Methoden; im richtigen Szenario liefert sie jedoch den höchsten Ertrag. Bei Welda bewerten wir je nach Größe und Zielen Ihres Unternehmens im Rahmen unserer E-Commerce-Lösungen gemeinsam mit Ihnen, welcher dieser drei Ansätze für Sie geeignet ist.
Schritt für Schritt: So erstellen Sie einen Onlineshop
Nachdem Sie sich für eine Plattform entschieden haben, verläuft der Einrichtungsprozess in einer geordneten Reihenfolge. Die folgenden Schritte der Reihe nach abzuarbeiten minimiert die Fehlerquote beim Start.
Schritt 1: Domain und Hosting
Wählen Sie einen Domainnamen, der Ihre Marke widerspiegelt, einprägsam und kurz ist. Wenn möglich, sollte er exakt mit Ihrem Markennamen übereinstimmen. Beim Hosting sind Geschwindigkeit und Sicherheit entscheidend; eine langsam ladende Seite vertreibt Besucher und senkt zugleich Ihr Suchmaschinenranking. Ein SSL-Zertifikat (https) ist mittlerweile eine unstrittige Notwendigkeit, denn es ist sowohl für das Vertrauen als auch für die Zahlungssicherheit unerlässlich.
Schritt 2: Design und Benutzererfahrung
Im E-Commerce ist Design nicht nur Ästhetik, sondern Verkaufstechnik. Besucher müssen das Gesuchte mühelos finden, auf der Produktseite alle benötigten Informationen erhalten und den Weg zwischen dem Hinzufügen in den Warenkorb und der Zahlung reibungslos zurücklegen können. Die mobile Erfahrung ist besonders wichtig; ein Großteil der Besucher betrachtet die Seite vom Smartphone aus, weshalb ein Mobile-First-Design nicht verhandelbar ist.
Eine klare Kategoriestruktur, Filter, eine Suchleiste und eindeutige Call-to-Action-Buttons verringern die Last für die Nutzer. Wenn Sie Ihre Designentscheidungen in Verkäufe umwandeln möchten, empfehlen wir Ihnen, die Prinzipien aus unserem Leitfaden Conversion-Rate im E-Commerce steigern bereits ab dem ersten Tag umzusetzen.
Schritt 3: Die Produktseiten vorbereiten
Die Produktseite ist Ihr digitales Schaufenster. Für jedes Produkt sollten hochwertige und aus mehreren Perspektiven aufgenommene Bilder, verkaufsfördernde, erklärende Texte, ein klarer Preis, der Lagerbestand und Lieferinformationen vorhanden sein. Erläutern Sie in den Beschreibungen nicht nur die Eigenschaften, sondern auch den Nutzen: Welches Problem der Kundin oder des Kunden löst das Produkt? Kundenbewertungen und Rezensionsbereiche steigern das Vertrauen deutlich.
- Bilder: Hochauflösende Fotos mit einheitlichem Hintergrund, die sich heranzoomen lassen.
- Titel und Beschreibung: Klare Texte, die sowohl die Kundschaft als auch die Suchmaschine ansprechen und Keywords enthalten.
- Preis und Lagerbestand: Transparente Preisgestaltung, Variantenauswahl und Echtzeit-Bestandsinformationen.
- Vertrauenselemente: Bewertungen, Rückgabebedingungen, Lieferzeit und Siegel für sichere Zahlung.
Schritt 4: Integration der Zahlungssysteme
Jede Reibung, der die Kundschaft im Zahlungsschritt begegnet, bedeutet einen abgebrochenen Warenkorb. Deshalb ist die Anbindung eines zuverlässigen virtuellen POS oder Zahlungsdienstleisters unerlässlich. Alternativen wie Kreditkarte, Ratenzahlung, Banküberweisung und nach Möglichkeit Zahlung bei Lieferung anzubieten spricht unterschiedliche Kundengewohnheiten an. Eine schlichte, schnelle und vertrauenerweckende Zahlungsseite beeinflusst die Conversion-Rate unmittelbar.
Achten Sie bei der Wahl des Zahlungsanbieters nicht nur auf den Provisionssatz, sondern auch auf die Zuverlässigkeit des Lösungspartners, den Kundensupport und die Werkzeuge zur Betrugsprävention. Die Möglichkeit, ohne Registrierung einzukaufen, ist einer der wirksamsten Wege, um Erstbesucher nicht zu verlieren; denn eine verpflichtende Registrierung ist für viele Kundinnen und Kunden eine abschreckende Hürde. Die sichere Verarbeitung der Zahlungsdaten und sichtbare Sicherheitssymbole auf der Seite verringern das Zögern, das die Kundschaft beim Zücken der Karte verspürt.
Schritt 5: Versand und Logistik
Die Versandintegration ist das Rückgrat des Erlebnisses nach der Bestellung. Richten Sie von Anfang an die Prozesse mit Vertragsversanddienstleistern, die automatische Erstellung von Versandetiketten und die Übermittlung der Sendungsnummer an die Kundschaft ein. Lieferzeit und Versandkosten gehören zu den Faktoren, die die Kaufentscheidung am stärksten beeinflussen; Schwellen wie kostenloser Versand ab einem bestimmten Betrag helfen dabei, den durchschnittlichen Warenkorbwert zu erhöhen.
Schritt 6: Bestands- und Bestellverwaltung
Wenn die Verkäufe beginnen, ist die unsichtbare, aber entscheidende Seite des Geschäfts die Bestands- und Bestellverwaltung. Wenn die Bestandsinformation auf Ihrer Seite nicht den tatsächlichen Stand widerspiegelt, laufen Sie Gefahr, ein ausverkauftes Produkt zu verkaufen und die Kundschaft zu enttäuschen. Daher ist es wichtig, dass Bestandsaktualisierungen automatisch und in Echtzeit erfolgen. Wenn Sie über mehrere Kanäle verkaufen, verhindert es Verwirrung, wenn alle Kanäle aus demselben Bestandspool gespeist werden.
Richten Sie auch auf der Bestellseite einen geordneten Ablauf ein: Jede Phase von der Annahme der Bestellung über die Vorbereitung und den Versand bis hin zur Zustellung sollte nachverfolgbar sein. Eine Struktur, die Rückgabe- und Umtauschanfragen schnell bearbeiten kann, beeinflusst die Kundenzufriedenheit unmittelbar. Mit steigendem Bestellaufkommen wird es schwierig, diese Prozesse manuell zu verfolgen; deshalb ist es klug, den Übergang zur Automatisierung mit dem Wachstum von Anfang an einzuplanen.
Schritt 7: Rechtliche und steuerliche Pflichten
Die E-Commerce-Tätigkeit unterliegt einem rechtlichen Rahmen. Fernabsatzvertrag, Datenschutzerklärung, Rückgabe- und Umtauschbedingungen, ein Text zum Schutz personenbezogener Daten im Rahmen der einschlägigen Datenschutzbestimmungen sowie die Rechnungsstellungsprozesse müssen vollständig sein. Diese Texte sind sowohl Ihre rechtliche Absicherung als auch die Grundlage des Kundenvertrauens. Klären Sie vor der Eröffnung mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater und bei Bedarf mit einer Rechtsberatung Ihre Pflichten.
Gestalten Sie auch die Rechnungsstellungsprozesse von Anfang an. Für jeden Verkauf eine Rechnung auszustellen, die Einhaltung der elektronischen Rechnungs- bzw. Archivierungsvorgaben und die Integration mit dem Buchhaltungssystem verschaffen mit zunehmender Skalierung große Erleichterung. Steuerliche Pflichten zu vernachlässigen mag anfangs wie eine kleine Ersparnis erscheinen, kann aber in späteren Phasen zu ernsthaften Problemen führen. Behandeln Sie die rechtliche und finanzielle Grundlage daher als einen ebenso wichtigen Schritt wie die technische Grundlage.
Nach der Eröffnung: Traffic und Verkauf
Wenn die Seite online geht, ist erst die Hälfte der Arbeit erledigt. Denn ein Onlineshop, in den keine Besucher kommen, gleicht einem nicht eröffneten Geschäft. Die eigentliche Aufgabe nach der Eröffnung besteht darin, die richtige Zielgruppe auf die Seite zu bringen und sie in Kundschaft zu verwandeln.
Organischer Traffic: E-Commerce-SEO
Der kostenlose und nachhaltige Traffic aus Suchmaschinen ist langfristig der rentabelste Kanal. Die Optimierung der Kategorie- und Produktseiten mit den richtigen Keywords, eine schnelle und mobilfreundliche Seite, eine sinnvolle URL-Struktur und hochwertiger Content bilden die Grundlage dieses Prozesses. Unser Beitrag E-Commerce-SEO-Leitfaden, in dem wir das Thema eingehend behandeln, bietet Ihnen eine konkrete Roadmap, um Ihre organischen Verkäufe zu steigern.
Bezahlte Werbung und Social Media
Für schnelle Ergebnisse sind Suchnetzwerk- und Social-Media-Anzeigen starke Kanäle. Bei einer neu eröffneten Seite verschafft bezahlte Werbung Ihnen den ersten Traffic und die ersten Verkäufe und ermöglicht es Ihnen, wertvolle Daten zu sammeln. Mithilfe dieser Daten grenzen Sie Ihre Zielgruppe ein, heben die Produkte mit der höchsten Conversion hervor und setzen Ihr Budget effizient ein. Social Media wiederum hält das Produktschaufenster lebendig und baut eine emotionale Bindung zu Ihrer Marke auf.
Kundenbindung
Eine neue Kundin oder einen neuen Kunden zu gewinnen ist in der Regel teurer, als die bestehende Kundschaft zu halten. Deshalb ist die Fortsetzung der Beziehung nach dem ersten Verkauf der Schlüssel zur Rentabilität. E-Mail-Newsletter, Treueprogramme, Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe und personalisierte Empfehlungen fördern wiederkehrende Verkäufe. Eine zufriedene Kundin oder ein zufriedener Kunde kauft nicht nur erneut ein, sondern empfiehlt Ihre Marke auch im eigenen Umfeld weiter.
Ihren Onlineshop messen und wachsen lassen
Die Eröffnung ist kein Ende, sondern ein Anfang. Der Weg zum Aufbau eines nachhaltigen E-Commerce-Geschäfts führt über kontinuierliches Messen und über die Verbesserung der Seite mit dem, was Sie lernen. Die richtigen Kennzahlen zu verfolgen zeigt klar, welche Entscheidungen funktionieren und wohin Sie investieren sollten.
Die wichtigsten Kennzahlen, die Sie verfolgen sollten
Wachstum ohne Daten beruht auf Vermutungen, und Vermutungen sind teuer. Die folgenden Indikatoren regelmäßig zu beobachten ermöglicht es Ihnen, Ihre E-Commerce-Operation nicht intuitiv, sondern auf Basis von Belegen zu steuern.
- Conversion-Rate: Wie viele der Seitenbesucher tatsächlich einkaufen. Ist sie niedrig, sollten Design, Preis oder Vertrauenselemente überprüft werden.
- Durchschnittlicher Warenkorbwert: Der durchschnittliche Bestellwert pro Kundin oder Kunde. Lässt sich durch Cross-Selling und Paketvorschläge erhöhen.
- Warenkorbabbruchrate: Besucher, die Produkte in den Warenkorb legen, aber die Zahlung nicht abschließen. Sie deutet häufig auf einen komplizierten Zahlungsablauf hin.
- Traffic-Quellen: Über welchen Kanal die Besucher kommen. Ermöglicht es Ihnen, mehr in den effizientesten Kanal zu investieren.
- Customer Lifetime Value: Der Gesamtumsatz, den eine Kundin oder ein Kunde im Laufe der Zeit bringt. Zeigt den Wert der Maßnahmen zur Kundenbindung.
Eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung
Erfolgreiche E-Commerce-Marken betrachten ihre Seite nie als fertig. Vom Layout der Produktseite über den Zahlungsablauf, von den Kampagnenbotschaften bis zum Schaufenster der Startseite kann jedes Element getestet und weiterentwickelt werden. Kleine, aber regelmäßige Verbesserungen machen mit der Zeit einen großen Unterschied. Eine Änderung umzusetzen und ihr Ergebnis zu messen und anschließend zur nächsten Verbesserung überzugehen, ist der Grundrhythmus nachhaltigen Wachstums.
Um diese Kultur zu etablieren, machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmäßig auf die Daten zu schauen. Überprüfen Sie wöchentlich oder monatlich Ihre wichtigsten Kennzahlen, notieren Sie, welche Produkte herausstechen und welche Seiten schwach bleiben, und legen Sie die Prioritäten der nächsten Periode auf Basis dieser Beobachtungen fest. Bei Welda bauen wir diesen Kreislauf gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden auf und erstellen eine Roadmap, die Ihren Onlineshop auch nach der Eröffnung wachsen lässt.
Häufige Fehler beim Erstellen eines Onlineshops
Verbreitete Irrtümer bringen viele neue E-Commerce-Vorhaben bereits beim Start in Schwierigkeiten. Die häufigsten zu kennen ist der erste Schritt, um sie zu vermeiden.
- Die mobile Erfahrung vernachlässigen: Während der Großteil des Traffics vom Mobilgerät kommt, kostet ein auf den Desktop ausgerichtetes Design Verkäufe.
- Komplizierter Zahlungsablauf: Zu viele Schritte und eine verpflichtende Registrierung erhöhen die Warenkorbabbruchrate.
- Schwache Produktbilder und -texte: Ein Produkt, das die Kundschaft nicht anfassen kann, erkennt sie nur über Bild und Beschreibung.
- Eröffnung ohne Traffic-Plan: Ohne SEO- und Werbestrategie online zu gehen bedeutet ein Schaufenster ohne Besucher.
- Rechtliche Texte überspringen: Fehlende Verträge und Richtlinien schaffen sowohl ein rechtliches Risiko als auch einen Vertrauensverlust.
- Nicht messen: Budget einzusetzen, ohne zu wissen, welches Produkt wie stark konvertiert, ist ineffizient.
Fazit: Starten Sie mit einem soliden Fundament
Der Prozess, einen Onlineshop zu erstellen, ist bei richtiger Planung ein besser beherrschbarer Weg als gedacht. Ihre Zielgruppe zu klären, die zu Ihrem Geschäft passende Plattform zu wählen, die Produktseiten sorgfältig vorzubereiten, Zahlung und Versand reibungslos zu integrieren und nach der Eröffnung eine Traffic-Strategie bereitzuhalten, sind die Grundpfeiler einer erfolgreichen E-Commerce-Operation. Statt überstürzt mit einem unvollständigen Fundament zu starten, ist es langfristig deutlich kostengünstiger, jeden Schritt bewusst zu gehen.
Wenn Sie Ihren Onlineshop mit einem professionellen Team vom ersten Tag an skalierbar und conversion-orientiert aufbauen möchten, steht Welda an Ihrer Seite. Von der Wahl der zu Ihrem Unternehmen passenden Plattform über das Design und die Integrationen bis hin zum Wachstum nach der Eröffnung steuern wir den gesamten Prozess von Anfang bis Ende. Sie können sich unsere Dienstleistung E-Commerce-Lösungen ansehen und mit uns Kontakt aufnehmen, um über Ihr Projekt zu sprechen.