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Kundenkredit (Veresiye)

Kundenkredit, im türkischen Einzelhandel "Veresiye" genannt, ist ein Verkauf, bei dem der Kunde den vollen Betrag nicht beim Kauf bezahlt. Stattdessen wird der Warenwert als Schuld erfasst und später beglichen. Diese informelle Kreditform ist in Lebensmittelgeschäften, Tante-Emma-Läden und Nachbarschaftshändlern verbreitet: Die Einkäufe werden in einem Heft oder System notiert und am Monatsende oder in regelmäßigen Raten ausgeglichen.

Kundenkredit kann die Kundenbindung stärken und wiederkehrende Käufe fördern. Werden die Aufzeichnungen jedoch ungenau geführt, geraten offene Salden leicht in Vergessenheit und verspätete Zahlungen belasten den Liquiditätsfluss eines kleinen Betriebs. Eine sorgfältige Erfassung ist daher entscheidend.

  • Es muss klar sein, wer seit wann wie viel schuldet.
  • Zahlungen und Restsalden sollten jederzeit einsehbar sein.
  • Digitale Aufzeichnungen verringern das Risiko von Verlust und Fehlern gegenüber einem Papierheft.

Kauft ein Kunde beispielsweise Waren im Wert von 250 und zahlt 100, verbleibt ein Saldo von 150 auf Kredit; ohne korrekte Nachverfolgung kann dieser Betrag mit der Zeit übersehen werden. Um Kundenkredite und Kundenkonten an einem Ort zu verwalten, können Sie Forderungen mit Welda Stock verfolgen und unseren Leitfaden zur Digitalisierung des Kreditbuchs lesen.

Glossar für Handel & Warenwirtschaft