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Warenwirtschaft

Bäckerei Kassensystem: TSE, Retouren und Thekenverkauf richtig prüfen

Welda-Team15 Min. Lesezeit1 November 2026

Ein gutes Bäckerei Kassensystem muss in Deutschland zwei Prüfungen bestehen, die gern durcheinandergeraten. Die erste stellt das Finanzamt: Werden Umsätze nach Kassengesetz mit TSE und Bon sauber erfasst? Die zweite stellen Ihre Theke und Ihre Retourenkiste: Lassen sich Brötchen ohne Barcode in der Stoßzeit schnell kassieren, wird lose Ware über das Waagenetikett grammgenau abgebucht, und sehen Sie abends, was gebacken, verkauft und zurückgekommen ist? Ein System kann die eine Prüfung bestehen und an der anderen scheitern. Deshalb zeigen wir hier, wie Sie beides getrennt beurteilen und wo Welda Stock tatsächlich helfen kann, aber auch, wo nicht.

Dieser Beitrag richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber von Handwerksbäckereien, Konditoreien und kleinen Filialbetrieben, die Ware einzeln und nach Gewicht über die Theke verkaufen. Sie bekommen keine Marktübersicht, sondern Maßstäbe und Tests, mit denen Sie jedes Angebot selbst prüfen können.

Die Kassenfrage zuerst: Was das Kassengesetz für Ihre Theke bedeutet

Bäckereien stehen beim Kassengesetz traditionell besonders im Blick, weil hier viele kleine Beträge über die Theke gehen. Die Grundzüge sollten Sie kennen, bevor Sie über Funktionen sprechen. Dieser Abschnitt ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung; Einzelheiten ändern sich, und Ihre Steuerberatung kennt Ihren Betrieb.

  • TSE: Elektronische Aufzeichnungssysteme müssen in der Regel durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung geschützt sein. Fragen Sie jeden Anbieter konkret, wo die TSE liegt, wer sie betreut und was bei einem Ausfall passiert.
  • Belegausgabepflicht: Grundsätzlich ist für jeden Verkauf ein Beleg auszustellen. Eine Befreiung ist nur unter bestimmten Bedingungen und auf Antrag denkbar; verlassen Sie sich nicht darauf, ohne das mit Ihrer Steuerberatung geklärt zu haben.
  • Meldung und Aufbewahrung: Kassen sind dem Finanzamt zu melden, und Kassendaten müssen über die gesetzliche Frist auswertbar aufbewahrt werden. Klären Sie vor dem Wechsel, was mit den Daten Ihres Altsystems geschieht.
  • Offene Ladenkasse: Sie ist nicht automatisch verboten, verlangt aber eine sorgfältige tägliche Dokumentation. Für einen Betrieb mit vielen kleinen Einzelverkäufen ist das selten bequem.
  • Mehrwertsteuer: Ob Backware, Kaffee oder ein belegtes Brötchen zum Mitnehmen oder vor Ort welchem Steuersatz unterliegt, ist bei Bäckereien mit Sitzplätzen ein Dauerthema, und die Regeln wurden mehrfach geändert. Lassen Sie sich den aktuellen Stand erläutern und prüfen Sie, ob das System den passenden Satz je Artikel und Verzehrart abbilden kann.

Hier gilt für uns eine klare Ansage: In unseren Produktunterlagen zu Welda Stock ist keine TSE-Anbindung beschrieben, deshalb sagen wir sie hier auch nicht zu. Der Kundenbeleg von Welda Stock ist nicht als Beleg im Sinne des Kassengesetzes zu verstehen. Wenn Sie ein einziges Gerät suchen, das zugleich Ihre gesetzeskonforme Hauptkasse ist, klären Sie diese Frage deshalb im ersten Gespräch mit uns und mit Ihrer Steuerberatung. Für viele Betriebe läuft die Überlegung eher so: Die Fiskalkasse bleibt, was sie ist, und die Frage lautet, wo Warenwirtschaft, Retouren und Auswertung am besten geführt werden.

Vergleich von Kasse nach Kassengesetz und Warenwirtschaft nach Hauptfrage, Pflichten, Prüfern und Alltagsnutzen
Wer beides vermischt, vergleicht am Ende Angebote, die verschiedene Aufgaben lösen.

Bedenken Sie dabei auch die Kehrseite: Zwei getrennte Systeme bedeuten, dass ein Verkauf womöglich an zwei Stellen landet, wenn sie nicht verbunden sind. Das kostet Zeit und ist in der Stoßzeit kaum durchzuhalten. Fragen Sie jeden Anbieter also auch, wie Umsatz und Bestand zusammenfinden. Wenn die Antwort ausweichend bleibt, ist genau das Ihr Ergebnis.

Brötchen haben keinen Barcode: So kommt die Ware in die Kasse

Ein typischer Morgenverkauf besteht aus sechs Brötchen, zwei Brezeln und einem Kaffee. Nichts davon trägt einen Code, und wer jeden Artikel über eine Suchmaske sucht, bekommt nach zwei Tagen Beschwerden vom Personal. Ein Kassensystem aus dem Lebensmittelhandel kann auf dem Papier alles und scheitert dann genau hier.

Stückware. Brötchen, Brezeln, Plunder und Berliner laufen über feste Kacheln am Bildschirm, die immer an derselben Stelle liegen, sodass die Hand sie irgendwann von allein findet. Alternativ funktioniert für die zehn bis fünfzehn häufigsten Artikel auch eine laminierte Barcode-Karte neben der Kasse. Sie kostet wenig, stößt aber schnell an Grenzen, wenn das Sortiment wechselt.

Ware nach Gewicht. Teegebäck, Pralinen, Kekse und in manchen Betrieben auch Brot nach Gewicht gehen über die Waage. Die Software sollte dann den Gewichts- oder Preis-Barcode auf dem Etikett auslesen. Wie Sie das Format Ihrer Waage erkennen und den Test mit zehn Etiketten durchführen, steht in unserem Beitrag zum Kassensystem mit Waage. Die bäckereitypische Besonderheit ist die Verpackung: Wird Gebäck in der Schachtel gewogen, muss die Tara stimmen. Sonst zahlen Kundinnen und Kunden die Schachtel mit, und der Bestand sinkt um Karton statt um Kekse. Beachten Sie außerdem, dass Waagen im Verkauf dem Eichrecht unterliegen; das klärt Ihr Waagen-Service oder das Eichamt.

Kuchen und Torten. Legen Sie vor der Datenübernahme fest, in welcher Einheit Sie führen. Die einfachste Regel: Die kleinste Verkaufseinheit ist die Bestandseinheit. Hat eine Torte zwölf Stücke, wird in Stücken geführt, und eine ganze Torte bucht zwölf Stücke ab. Lassen Sie sich zeigen, wie die Software das löst, statt nur zu fragen, ob es geht.

Entscheidungsschema für Barcode-Artikel, Stückware, Ware nach Gewicht und Tortenstücke an der Bäckereikasse
Klare Wege pro Warengruppe sparen in der Stoßzeit mehr Zeit als jede Zusatzfunktion.

Bei Welda Stock erscheinen die Artikel im Schnellverkauf als Kacheln und lassen sich zusätzlich über Name, SKU oder Barcode hinzufügen; die von Ladenwaagen gedruckten Gewichts- und Preis-Barcodes werden automatisch ausgewertet. Die Umrechnung zwischen Tortenstück und ganzer Torte beschreiben unsere Produktseiten nicht als eigene Funktion. Schauen Sie sich das daher mit Ihren eigenen Artikeln in der Vorführung an.

Die gemischte Gebäckschale

„Einmal ein Pfund gemischt, bitte.“ Fünf Sorten landen in einer Schale, die Verkäuferin drückt auf „Gebäck gemischt“, und der Umsatz stimmt. Der Bestand stimmt dagegen nie wieder, zumindest nicht je Sorte. Ihnen bleiben drei Wege: alles lose Gebäck als einen Sammelartikel führen, was einfach ist, aber keinen Blick auf einzelne Sorten erlaubt; jede Sorte getrennt wiegen, was genau, aber in der Vorweihnachtszeit kaum machbar ist; oder feste Mischungen mit bekannter Zusammensetzung anbieten, die aber bei freier Auswahl nicht weiterhelfen. Für die meisten kleineren Betriebe ist es sinnvoll, die zwei oder drei stärksten Sorten getrennt zu führen und den Rest zu sammeln.

Retouren: Die Zahl, die über den Gewinn Ihrer Bäckerei entscheidet

Im Lebensmittelhandel ist Schwund eine Ausnahme. In der Bäckerei ist die Retoure eine bewusste Entscheidung, denn wer um 17 Uhr noch volle Körbe zeigen will, nimmt Reste um 18 Uhr in Kauf. Null Retoure ist deshalb nicht das Ziel, denn sie bedeutet meist leere Regale am Nachmittag. Das Ziel ist, die Retoure zu kennen und nach Artikel, Tag und Grund steuern zu können.

Viele Betriebe wissen zwar ungefähr, was übrig bleibt, schreiben es aber nicht auf, oder sie schreiben alles in eine einzige Zeile. Dabei stecken hinter dem Wort sehr verschiedene Vorgänge: zu viel gebacken, zum halben Preis als Vortagsware verkauft, weiterverarbeitet zu Paniermehl oder Bienenstich, gespendet an die örtliche Tafel, in der Backstube misslungen, beim Personal gelandet. Jeder dieser Gründe führt zu einer anderen Reaktion. Wenn die Abendkiste dauernd voll ist, gehört die Backmenge auf den Prüfstand. Häufen sich misslungene Bleche, geht es um Ofen oder Einarbeitung.

Fünf Schritte zur abendlichen Retourenerfassung vom Sortieren über Zählen und Grund bis zur Prüfung des Backzettels
Fünf Minuten direkt nach Ladenschluss sind verlässlicher als jede Schätzung am nächsten Morgen.

Für den Anfang genügen Ihre fünf wichtigsten Artikel. Mit dieser Abendrechnung sehen Sie, ob Lieferung, Verkauf und Retoure zueinanderpassen. Wichtig ist die Einheit: Einmal Stück, immer Stück. Schon ein Mix aus „Kiste“ und „Stück“ macht die Rechnung wertlos.

Beispielrechnung für Laugenbrezeln aus Lieferung, Verkauf, Retoure und ungeklärter Differenz von drei Stück
Die Rechnung soll niemanden überführen. Sie macht sichtbar, was bisher niemand notiert hat.

Kleine Abweichungen sind normal. Spannend wird es, wenn dieselbe Abweichung immer wieder beim selben Artikel, in derselben Filiale oder an denselben Wochentagen auftritt. Wie man solche Differenzen einordnet, beschreibt unser Beitrag zu Inventurdifferenzen im Einzelhandel. Und weil Kassendifferenz und Bestandsdifferenz oft dieselbe Ursache haben, passt der Leitfaden zum Tagesabschluss gut dazu.

Welda Stock bietet Inventur sowie Schwund- und Verlusterfassung, und jede Bestandsbewegung wird mit Datum, Art, Menge und Beschreibung geführt. Schreiben Sie den Retourengrund dort immer mit denselben Wörtern. Eine fertige Auswertung nach Retourengrund beschreiben unsere Produktseiten nicht. Wenn Sie darauf angewiesen sind, sehen wir uns das gemeinsam an, ohne Ihnen vorab etwas zu versprechen.

Der Backzettel für morgen: Berichte statt Bauchgefühl

Die teuerste Entscheidung des Tages fällt meist nebenbei: Wie viel backen wir morgen? Erfahrene Bäckermeister liegen damit oft erstaunlich gut, aber Erinnerung ist kein Bericht. Wer weiß schon sicher, was am vorletzten Dienstag nach dem Feiertag übrig blieb?

Eine Software kann die Backmenge nicht für Sie festlegen. Sie liefert Ihnen das Gedächtnis dazu. Legen Sie den Verkauf je Artikel und Wochentag nebeneinander und schauen Sie, wo die Retoure sich immer wieder an denselben Tagen häuft. Der Montag nach einem langen Wochenende verhält sich anders als ein Freitag vor dem Markttag, und Schulferien, Baustellen oder das Wetter verschieben die Lage zusätzlich.

Balkendiagramm mit Beispielwerten für Retouren je Wochentag von Montag mit den meisten bis Samstag mit den wenigsten
Beispielwerte: Eine kleine Korrektur am schwächsten Tag ist einfacher als ein neuer Plan für die ganze Woche.

Ändern Sie immer nur einen Artikel um eine kleine Menge und beobachten Sie zwei bis drei Wochen lang das Ergebnis. Fragen Sie außerdem, ob sich Verkäufe nach Uhrzeit auswerten lassen. Wenn die Laugenstangen um 14 Uhr ausverkauft sind und abends trotzdem Roggenbrot übrig bleibt, hilft die Tagessumme allein nicht weiter. Welda Stock liefert Tages-, Wochen- und Monatsberichte zum Verkauf sowie einen Tagesabschlussbericht der Kasse. Ob Ihnen dieser Detailgrad reicht, entscheiden Sie am besten anhand Ihrer eigenen Frage in der Vorführung.

Backstube und Filialen: Der Warenfluss, an dem Standard-Software scheitert

Sobald eine Backstube mehrere Verkaufsstellen beliefert, verschiebt sich das Problem. Früh um fünf fährt der Transporter los, mittags kommt eine Nachlieferung, und abends läuft die Retoure zurück. Dieser Warenfluss ist in vielen Filialbäckereien das eigentliche Herzstück, und spezialisierte Branchensoftware ist genau dafür gebaut: Bestellungen der Filialen, Backzettel, Lieferscheine, Tourenplanung.

Für einen Filialbetrieb ist die Kernfrage daher: Wollen Sie den Backprozess steuern oder nur sehen, was in jeder Filiale passiert? Für Letzteres reicht oft eine Warenwirtschaft mit getrennten Beständen. Welda Stock führt mehrere Filialen und Lager mit getrennten Beständen über ein Konto, Sie sehen den Verkauf je Standort und können Rollen für Kasse, Lager und Geschäftsleitung trennen. Filialbestellung, Backzettel und Tourenplanung beschreiben unsere Produktunterlagen dagegen nicht. Wenn Sie von einer zentralen Backstube fünf oder mehr Filialen täglich steuern, ist eine auf Bäckereien spezialisierte Lösung wahrscheinlich die bessere Wahl. Das sagen wir lieber jetzt als nach dem Kauf.

Ähnlich verhält es sich mit Rezepturen. Die automatische Abbuchung von Mehl, Butter und Hefe über die Rezeptur klingt verlockend. Sie lohnt sich aber nur, wenn Rezepte tatsächlich gewogen und konsequent gepflegt werden. Sonst zeigt das System einen sauberen Rohstoffbestand, der mit dem Lager nichts zu tun hat. Eine einfachere Alternative ist eine wöchentliche Rohstoffinventur, ergänzt durch Warnungen bei kritischem Bestand für schwer ersetzbare Zutaten und Verpackungen.

Die Stückkosten rechnen Sie dann für Ihre wichtigsten Artikel von Hand aus, spätestens wenn die Butter teurer wird. Ein Beispiel: Kostet der Rohstoffeinsatz eines Teigs 300 Einheiten und ergibt er 60 Stück, liegen die Kosten bei 5 Einheiten pro Stück. Die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Die Margenauswertung je Artikel ist in Welda Stock vorhanden, aber sie ist immer nur so gut wie der eingetragene Einstandspreis. Bei selbst Gebackenem trägt ihn niemand für Sie ein. Rezepturen und Produktionsplanung sind in unseren Unterlagen zu Welda Stock nicht beschrieben, und wir sagen sie deshalb auch nicht zu.

Großkunden, Vorbestellungen und Allergene

Das Café um die Ecke, der Kindergarten, die Kantine: Solche Kunden bekommen morgens Ware und zahlen später. Sie brauchen also einen Saldo je Kunde, eine Historie und einen klaren Umgang mit zurückgegebener Ware, die das Konto mindert, aber nicht wieder in den Verkaufsbestand wandert. Welda Stock führt Kundenkonten, offene Beträge und Zahlungshistorie; bestehende Salden aus dem Anschreibebuch lassen sich bei der Einrichtung übernehmen. Ob die zugehörigen Rechnungen Ihren Anforderungen genügen, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung, zumal die E-Rechnung im Geschäft mit Unternehmen schrittweise an Bedeutung gewinnt.

Torten auf Bestellung, Vorbestellungen für Ostern und Weihnachten sowie Abholtermine mit Anzahlung sind ein eigenes Feld. Unsere Produktseiten beschreiben kein Bestellbuch mit Anzahlungen. Bei wenigen Aufträgen genügen ein gemeinsamer Kalender und eine klare Regel für Anzahlungen. Leben Sie überwiegend von Bestelltorten, sollte die Auftragsverwaltung bei der Auswahl an erster Stelle stehen. Wenn Sie Bestellungen über die eigene Website sammeln wollen, finden Sie mehr dazu im Beitrag Website für Bäckereien.

Auch bei loser Ware gelten Informationspflichten zu Allergenen, und diese Information muss an der Theke tatsächlich auskunftsfähig sein. Das Kassensystem löst dies nicht automatisch. Legen Sie fest, wer die Liste pflegt und wo das Personal sie findet. Zum Thema Datenschutz: Namen und Telefonnummern im Vorbestellbuch sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Begrenzen Sie den Zugriff, löschen Sie, was Sie nicht mehr brauchen, und fragen Sie jeden Anbieter nach dem Speicherort und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Auch hier gilt: Das ist allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.

Für wen Welda Stock passt und für wen nicht

Eine eigene Bäckerei-Edition haben wir nicht. Welda Stock richtet sich an Einzelhandelsbetriebe wie Märkte, Feinkostläden, Lebensmittelhändler, Cafés und Kioske. Eine Bäckerei mit Thekenverkauf ähnelt in vielen Abläufen einer Mischung aus Feinkostladen und Café: Stückware und Ware nach Gewicht auf einem Bildschirm, ein Tagesabschluss, Kundenkonten, Bestände je Filiale.

Ihre SituationEinschätzung
Ein bis wenige Läden, überwiegend Thekenverkauf, Retouren und Margen sollen sichtbar werdenPrüfenswert, sofern die Kassenfrage (TSE) für Ihren Betrieb geklärt ist
Sie benötigen genau ein Gerät als TSE-HauptkasseVorab klären; in unseren Unterlagen ist keine TSE-Anbindung beschrieben
Zentrale Backstube mit täglicher Filialsteuerung und TourenSpezialisierte Bäckereisoftware passt voraussichtlich besser
Rezepturen mit automatischer Rohstoffabbuchung sind PflichtNicht beschrieben, also nicht zugesagt
Café mit TischbedienungWelda Stock konzentriert sich auf Thekenverkauf und Bestand; an Tischverwaltung arbeiten wir mit dem Produkt Welda Restoran, heute gehört sie nicht dazu
Bestelltorten machen den größten Teil des Umsatzes ausAuftragsverwaltung zuerst suchen

Wenn Sie sich in der ersten Zeile wiederfinden, schauen Sie sich die Funktionen von Welda Stock als mögliches Bäckerei Kassensystem und Warenwirtschaft auf unserer Produktseite an. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Türkisch und Englisch, und da die Software webbasiert ist, brauchen Sie nur einen Browser. Das heißt aber auch: Vorgänge laufen über die Internetverbindung. Bei instabiler Leitung planen wir bei der Einrichtung gemeinsam die beste Arbeitsweise, eine Ersatzverbindung sollte dabei mitgedacht werden.

Angebote vergleichen: Wo die Kosten wirklich entstehen

Die Lizenz ist selten der Posten, der später überrascht. Legen Sie alle Angebote in dieselbe Tabelle und lassen Sie sich die folgenden Punkte schriftlich beantworten.

KostenfaktorWarum er in der Bäckerei zähltIhre Frage
PreismodellBestimmt die Gesamtkosten über JahreEinmalig oder laufend? Sind Updates und Support enthalten?
TSE und FiskaldienstNicht immer Teil des GrundpreisesWas fällt dafür an, und wie lange läuft das Zertifikat?
Nutzer und KassenplätzeEigene Anmeldung je Schicht macht Differenzen nachvollziehbarWas passiert, wenn eine Kasse dazukommt?
FilialenBestände und Berichte werden getrennt geführtWas braucht eine neue Filiale?
HardwareWaage, Scanner, Bondrucker, BildschirmBleibt meine Waage? Wer prüft das?
Datenübernahme und SchulungAushilfen wechseln in Bäckereien häufigEnthalten oder extra? Wie lernen Neue das System?
ZusatzmoduleRezeptur, Bestellung, Filialsteuerung kosten oft extraWas fehlt in diesem Angebot?
AusstiegAltdaten müssen auswertbar bleibenWie bekomme ich meine Daten bei einem Wechsel?

Bei Welda Stock richtet sich das Angebot nach Nutzern, Filialen und Lagern, Artikelzahl und Datenübernahme sowie Hardware und Kassenablauf. Es gibt eine einmalige Einrichtungsgebühr; Einrichtung, Excel-Import und Schulung sind enthalten. Den konkreten Betrag klären wir im kostenlosen Gespräch, weil ein einzelner Laden und ein Betrieb mit drei Filialen unterschiedlich eingerichtet werden.

Die Vorführung: Lassen Sie Ihren Montagmorgen nachspielen

Mit vorbereiteten Musterdaten sieht jedes System gut aus. Bringen Sie deshalb Ihre Artikelliste, ein echtes Waagenetikett und nach Möglichkeit jemanden aus der Frühschicht mit.

Checkliste für die Vorführung eines Bäckerei Kassensystems mit Stoßzeit, Waagenetikett, Torte, Storno, Retoure und TSE
Eine Stunde mit diesen Punkten sagt mehr als jede Hochglanzbroschüre.

Stoppen Sie die Zeit für den ersten Punkt und vergleichen Sie sie mit Ihrer heutigen Kasse. Wir nennen bewusst keinen Richtwert. Entscheidend ist, ob die neue Lösung spürbar langsamer ist als das, was Ihr Team jetzt schon macht. Ist sie es, wird in der Stoßzeit früher oder später auf Zuruf kassiert oder nachgetragen, und dann stimmt keine Auswertung mehr. Fragen Sie nach, was bei leerem Bondrucker und langsamer Leitung passiert. Melden Sie sich zum Schluss einmal als Aushilfe an und versuchen Sie zu stornieren: Es geht nicht um Misstrauen, sondern darum zu sehen, ob die Rollen wirklich greifen.

Der Umstieg: Warum die Reihenfolge wichtiger ist als das Tempo

Ein Kassenwechsel in der Vorweihnachtszeit oder vor Ostern ist in der Bäckerei ein unnötiges Risiko. Wählen Sie einen ruhigen Wochentag und bauen Sie schichtweise auf: erst die Theke, dann Waage und Retouren, zum Schluss Rohstoffe und Kundenkonten.

Zeitplan für den Umstieg in fünf Etappen von der Kassenfrage über Artikelbereinigung bis zu Rohstoffen und Kundenkonten
Ein Vorschlag. Mit guter Vorbereitung geht es auch schneller.

Die typischen Fehler liegen auf der Hand. Hunderte Artikel werden aus Excel übernommen, ohne dass die Einheiten geklärt sind. Geschult wird die Chefin, aber nicht die Frühschicht um fünf. Und in der ersten Woche wird die Retourenerfassung wieder aufgegeben, weil die Zahlen nicht stimmen. Sie werden anfangs nicht stimmen. Genau diese Lücke wollten Sie ja sichtbar machen.

Häufige Fragen

Ist Welda Stock eine TSE-konforme Kasse?

Eine TSE-Anbindung ist in unseren Produktunterlagen nicht beschrieben, deshalb sagen wir sie hier nicht zu. Klären Sie die Anforderungen an Ihre Hauptkasse mit Ihrer Steuerberatung und sprechen Sie das im ersten Gespräch mit uns an.

Worin unterscheidet sich ein Bäckerei Kassensystem von einer normalen Handelskasse?

Vor allem in der Stückware ohne Barcode, der Ware nach Gewicht, den täglichen Retouren und der kurzen Haltbarkeit. Branchenlösungen ergänzen oft Rezepturen, Backzettel und Filialbestellungen. Ob Sie die wirklich brauchen, hängt von Ihrer Betriebsgröße ab.

Wie kassiere ich Brötchen ohne Barcode schnell?

Über feste Kacheln am Bildschirm oder eine Barcode-Karte an der Kasse. Im Schnellverkauf von Welda Stock erscheinen Artikel als Kacheln.

Passt meine vorhandene Waage?

Wenn sie Barcode-Etiketten druckt, testen Sie am besten einige Ihrer eigenen Etiketten in der Vorführung und vergleichen Sie Gewicht und Preis. Die Kompatibilität prüfen wir vor der Einrichtung gemeinsam mit Ihnen.

Kann ich Rezepturen hinterlegen?

Das ist in unseren Unterlagen zu Welda Stock nicht beschrieben. Rohstoffe lassen sich über Einkäufe und regelmäßige Inventuren führen. Ist die automatische Abbuchung für Sie zwingend, sagen Sie es uns gleich zu Beginn.

Funktioniert das auch für ein Café mit Tischen?

Für Thekenverkauf und Bestand ja. Eine Tischverwaltung gehört nicht zum Umfang von Welda Stock.

Was passiert, wenn das Internet ausfällt?

Da Welda Stock webbasiert ist, laufen die Vorgänge über Ihre Internetverbindung. Planen Sie bei instabiler Leitung eine Ersatzverbindung ein; die beste Arbeitsweise besprechen wir bei der Einrichtung.

Was kostet das?

Das hängt von Nutzern, Filialen, Artikeln und Einrichtung ab. Es gibt eine einmalige Einrichtungsgebühr; den Betrag für Ihren Betrieb klären wir im kostenlosen Gespräch.

Möchten Sie Ihre Theke, Ihre Waage und Ihren Abendablauf einmal gemeinsam durchgehen? Dann vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch zu Bäckerei Kassensystem und Warenwirtschaft mit Welda Stock. Wenn etwas nicht zu Ihrem Betrieb passt, hören Sie das im selben Gespräch von uns.

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